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VASSILIA chante

Vassilia Guilloteau ist Sängerin und Klangkünstlerin, Sound Artist griechischer und französischer Herkunft. Sie lebt in Athen. Im Jahr 2019 hat sie ein Soloprojekt für voix-accordéon geschaffen, um Lieder ihrer Kindheit auf Reise zu schicken. Mit ihren Liedern ruft sie eine verträumte Atmosphäre hervor. Ihre Texte und Melodien gehören zur Vergangenheit der griechischen Landschaft. Die Art, wie Vassilia kleine Geschichten entstehen lässt, lassen den Zuhörer die Sprachbarriere vergessen.

Samstag 28. September 20 Uhr

Tür.ffnung: 19.30

Le Théâtre du Sacré

Gallusstrasse 18 St. Gallen

Kollekte

WESTWIND – OSTWIND. LICHT DER ERKENNTNIS

In diesem Theater geht es um eine einzige Sache: das Wort. Das Thema behandelt westliche, europäische und östliche Kultur und den Weltfrieden. So vorzugehen, kann nur gelingen, wenn man einen Rhythmus findet durch Wechsel von Formen und Standpunkten, zum Beispiel, wenn Rede und Gegenrede mal selbstbewusst, mal unbeholfen sich entfalten. Die ganze Situation ist von Geheimnis umhüllt: Wir wissen kaum etwas über die Beziehungen, die die Protagonisten außerhalb des Austauschs verbinden. Westwind – Ostwind ist ein Innenraum, der mit der Welt in Resonanz steht – ein Gehäuse für kühnes Denken. Es will das Moment der Moderne in seinen innersten Widersprüchen erfassen, in ihrem Dilemma, das entsteht durch positivistische Bestrebungen, politische Diskurse und spirituelle Antworten. Wie das Werk mit Thematik und ästhetischen Entscheidungen umgeht, ist zutiefst modern – ein Licht in den Wirren des 21. Jahrhunderts. Das Stück will eine Dramaturgie entwickeln, die das Kammerspiel zu einem Theater der Ideen macht.

Pierre Massaux

Der Tanz mit dem Teufel

DER TANZ MIT DEM TEUFEL

Nie zuvor ist die Menschheit von einer solchen Fülle lebenswichtiger Fragen bedrängt gewesen wie in der Gegenwart, Fragen, deren brennende Aktualität bis in die letzten Tage in der öffentlichen Diskussion, in der Wissenschaft, in parlementarischen Körperschaften und in der Presse ihren Ausdruck fand; Fragen aber auch, mit denen sich jeder von uns beängstigend wie unausweichlich auseinandersetzen muss.

Elf Minuten

EIN PROVOZIERENDES MÄRCHEN ÜBER DIE ALCHEMIE DER LIEBE

Ich will begreifen, was Liebe ist, aber bislang leide ich nur. Diejenigen, die meine Seele berühren, können meine Körper nicht erwecken. Und die, denen ich mich hingebe, können meine Seele nicht berühren.
Maria, Elf Minuten

theater 111
St.Gallen

Regie: Pierre Massaux
Mitwirkende: Sara Bienek
Autor: Paolo Coelho

Première: Do 25. August 2022, 20 Uhr
Fr 26. August 20 Uhr. Sa 27. August 20 Uhr, So 28. August Matinee 11 Uhr,
Do 01. September 20 Uhr ,Fr 02. September 20 Uhr, Sa 03. September 20 Uhr,
So 04. September Matinee 11 Uhr
Eintritt CHF 25.00

Die junge Brasilianerin Maria geht nach Rio de Janeiro, einerseits aus Abenteuerlust, andererseits reizt sie die Vorstellung, als erfolgreiche und verheiratete Frau in ihr Heimatdorf zurückzukehren. Dort lernt sie einen Schweizer kennen, der sie mit nach Europa nimmt. Sie glaubt, als Sambatänzerin berühmt zu werden. Statt aber in einem Club zu tanzen, findet sie sich schnell in der Prostitution wieder. Doch sie begegnet einem jungen Maler, der ihre Weltvorstellung ins Wanken bringt und in den sie sich verliebt. Er bringt sie von den Grenzbereichen des Sex ab und zeigt ihr eine für sie neue Form der Liebe. Am Schluss treffen sich die beiden in Paris wieder.

Der Antichrist

EINE RUSSISCH-UKRAINISCHE BEGEGNUNG

Wladimir Solowjow “Der Antichrist”

theater 111
St.Gallen

Regie und Konzept: Pierre Massaux
Ensemble Théâtre du Sacré: Delil Ek, Tasja Fleury, Iryna Kalishevich, Payuast Khudhur, Anastasia Myltusova, Tiffany Wirth

Bach, Scriabine, Silvestrwow, Pärt Klavier: Mikhail Rudy

Première: Fr 24. Juni 2022, 20 Uhr
Sa 25. Juni 20 Uhr / So 26. Juni 11 Uhr Do 07. / Fr 08. / Sa 09. Juli jeweils 20 Uhr

Eine russisch-ukrainische Begegnung
mit dem russischen Pianisten Mikhail Rudy
Matinée So 10. Juli 11 Uhr , WAAGHAUS St.Gallen

Ein Jahr vor seinem Tod entwarf der russische Schriftsteller und Religions- philosoph Wladimir Solowjew (1853-1900) eine faszinierende Vision des 21. Jahrhunderts. Die schillernde Hauptfigur: das personifizierte Böse, der Antichrist. Keines seiner Werke wurde in so viele Sprachen übersetzt - jetzt liegt Solowjews visionärer Entwurf des Motivs in einer Theaterfassung.

„Dieses Werk ist von seltener Freiheit, eine unbestreitbare Leistung, ein wahrhaft russissches Werk, das in der heutigen Zeit zutiefst notwendig ist.“

Mein Dschihad der Liebe

Symposium von PLATON 

theater 111
St.Gallen

Regie und Konzept: Pierre Massaux
Ensemble Théâtre du Sacré: Delil Aslan, Jiyan Bingül, Ahmet Benizer, Tasja Fleury, Jael Lüchinger, Rahmat Muradi, Tiffany Wirth
Licht: Simon Perk

Première: Do 11. November 2021, 20 Uhr
Sa 13. Nov. um 18 Uhr: Anschliessend an das Theaterstück: Podiumsdiskussion mit Mohamed El Bachiri, Pierre Massaux und das Team der Cityseelsorge.
Moderation: Ann-Katrin Gässlein

Do 18. / Fr 26. / Sa 27. Nov. jeweils 20 Uhr
So 21. / So 28. Nov. jeweils 11 Uhr

Fr 19. Nov. Katholische Kirche Buchs, 20 Uhr
So 21. Nov. Chössi Theater, Lichtensteig, 17.30 Uhr

Liebe ist der Weg zur Weisheit

Bevor Sokrates diese Erkenntnis in seiner Rede formuliert, diskutieren die Teilnehmer darüber, was denn eigentlich das Wesen der Liebe ausmache. Das Symposium von Platon, wie es in dieser Fassung dramatisiert ist, steht in Verbindung mit einer aktuellen Thematik. Die Erzählung von Mohamed El Bachiri wird aus der Sicht seiner bei den Anschlägen 2016 in Brüssel verstorbenen Frau Loubna teilweise wiedergegeben. Während dem ganzen Stück spielt Loubna die zentrale Rolle, genau wie Diotima im Symposium. Irrsinnige Gewalt und tiefste Liebe ist die aktuelle Tragik.

Unterstützt durch:

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